Wird LinkedIn Xing kaufen?

Wird LinkedIn XING übernehmen? Im Rahmen der IdeaLab! 2009 an der WHU am 9. und 10. Oktober 2009 hatten wir als Medienpartner und Pressevertreter die Gelegenheit, den Europachef von LinkedIn exklusiv für squeaker.net zu interviewen. Eyres war Referent in dem Panel zum Internet als Kommunikationsplattform. Neben einer wirklich gelungenen Konferenz – an dieser Stelle stimmen wir mit Gründerszene überein und senden nochmal gerne unser Lob an das Organisationsteam von der WHU – mit reichlich interessanten und bekannten Personen und Persönlichkeiten aus der Szene der Gründer und Macher, war das Interview mit LinkedIn ein persönliches Highlight.

Kevin Eyres, Managing Director von LinkedIn Europe, beantwortete geduldig meine Fragen zum Wachstum von LinkedIn in Europa und bemühte sich zu betonen, dass LinkedIn organisch wachsen möchte. Meine Frage, ob es zu einer Übernahme von Xing durch LinkedIn kommen würde, wich er natürlich höflich aus. Dennoch macht mich stutzig, dass er diese weitläufig diskutierte Option – man beachte die auffällige Entwicklung des XING Aktienkurses – nicht kategorisch ausschloss, so wie in einem Interview mit dem Fokus im Februar diesen Jahres.

Ansonsten fand ich interessant, dass LinkedIn in Deutschland offenbar neue Partnerschaften mit Medienunternehmen ankündigen wird und nicht in naher Zukunft plant, einen Standort hier zu eröffnen. Konstantin Guericke ist offenbar seit sechs Monaten mit der Aufgabe in Deutschland, das hinter XING herhinkende Wachstum der weltweit größten Business Network Plattform anzukurbeln.

Auf squeaker.net findet ihr das ausführliche Interview mit Kevin Eyres von LinkedIn und einen ausführlichen Artikel zu den Spekulationen einer Übernahme von Xing durch LinkedIn.

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Ist die Stellenanzeige tot?

Was für eine Stellenanzeige... ;-)
Image by santasapina via Flickr

Auf der Zukunft Personal Messe wurde ich von Manuel Koelman von talential in einem Video-Interview gefragt, ob die Stellenanzeige tot sei und wohin Recruiting-Trends im Allgemeinen gehen. Das Video findet sich bei You Tube hier.

Meine Antwort darauf: Die Stellenanzeige ist so tot, wie das papierlose Büro Realität geworden ist.

Bekanntermaßen habe ich die Zukunft Personal Messe mit einigen Zweifeln zu dem plötzlichen Aufleben von Employer Branding und Social Recruiting verlassen. Nicht, dass ich als Internet-Entrepreneur nicht mit Begeisterung und Herzblut an die Möglichkeiten von Web-Technologien glaube. Vielleicht haben diese sogar eine Chance, die relativ verkrustete und konservative HR-Branche aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Aber nur mit twitter-Kanälen, Facebook-Fanpages und bunten Mitarbeiterbildern in einem Karriere-Netzwerk werden offene Stellen nicht mit qualifizierten Kräften besetzt.

Im Sterben liegt sicherlich die Stellenanzeige in der Print-Ausgabe der FAZ. So, wie man heute zunehmend Flüge auf skyscanner und nicht im Reisebüro, Wohnungen bei Immoscout und nicht in der Regionalzeitung, Restaurants bei Google oder Qype und nicht in den Gelben Seiten sucht, so sehr sucht man Stellenanzeigen auf Stellenbörsen, Meta-Stellenbörsen und Karriere-Netzwerken, nicht in der Zeitung. Aber Fakt ist: Man sucht Stellenanzeigen, nicht nur Employer Brands.

Ob man sich dann für das eine oder andere Unternehmen entscheidet, das hängt wiederrum sehr stark von der Employer Brand ab. Um einen weiteren Vergleich zu bemühen: Man kauft keinen Red Bull, wenn man Die Marke auf einem Sportevent wahrnimmt. Man wählt aber Red Bull über andere Marken aus, wenn man einen Soft- oder Energydrink im Supermarkt kauft. Das ist der Unterschied zwischen Branding und Verkauf – der Unterschied zwischen Employer Branding und der Stellenanzeige. Ganz grob gesprochen.

Es lebe die (online) Stellenanzeige!

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Zukunft Personal: Alles web 2.0, Employer Branding, Social – oder was?

Cologne Cathedral at Sunset
Image via Wikipedia

Diese Woche war in Köln die Zukunft Personal Messe. Der Treffpunkt, für alle aus der HR Branche. Neben reichlich HR-Software gab es natürlich auch eine Reihe an Dienstleistern, Agenturen und Websiten, die um die Aufmerksamkeit der Fachbesucher buhlten. Und hier tauchten reichlich die aus allen anderen Bereichen der Medien bereits bekannten aktuellen Buzzwords rund um Web 2.0 auf.

Bin ich der Einzige, dem auffällt, das viele alte Konzepte einfach einen frischen Web 2.0-Anstrich bekommen haben? Und in Zeiten, in denen man mit konkreten Stellenangeboten weniger Geld verdienen kann, wird plötzlich alles „Employer Branding“ genannt. Wirkliche Innovationen habe ich wenig bis garnicht gesehen.

Die HR Branche ist scheinbar noch recht schwerfällig. Dies bestätigte sich in einem Gespräch mit Pascal von Absolventa, die mit vielen klugen Innovationen in den Markt gestartet sind und nun auch vor der Realität der Innovationsfeindlichkeit vieler Kunden zu ausgetreteneren Pfaden gefunden haben. Manuel von talential hat reichlich ge-networked und Video-Interviews gemacht – auch mit Stefan von squeaker.net. Jo von cyquest war von der Innovationsdichte auf der Messe auch nicht gerade angetan und hatte in diesem Jahr auch keinen Stand gebucht. Ob sich die Stände der Startups Absolventa, kununu und Jobmensa ausgezahlt haben, würde mich mal interessieren. Wenn ja, würden wir mit squeaker.net im nächsten Jahr auch unseren Beitrag dazu leisten, etwas frische Luft in die alten Messehallen zu bringen.

Als Treffpunkt vieler interessanter Personen und Persönlichkeiten hat die Zukunft Personal allerdings funktioniert. Insbesondere dadurch, dass parallel die dmexco stattfand, hat sich für viele eine doppelte Gelegenheit für eine Reise nach Köln ergeben. Die dmexco-Parties waren auf jeden Fall sehr spassig.

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Marktgröße und Marktwachstum Unternehmensberatung in Deutschland

Tower Of Hope
Image by inzaki via Flickr

In der aktuellen Ausgabe der „Jungen Karriere“ wird mal wieder der Beratermarkt behandelt. Diesmal sehr ausführlich und von der Redakteurin Kirsten Ludowig gut recherchiert. Freundlicherweise gibt es in dem Artikel auch noch einen Hinweis auf das marktführende Buch zur Vorbereitung auf die Bewerbung bei Unternehmensberatungen von squeaker.net. Ein methodisches Manko hat der Artikel allerdings:

Wie in so ziemlich jedem Artikel zur Berater-Branche handelt er über weite Strecken von den Top-Strategieberatungen wie McKinsey, BCG, Roland Berger, Oliver Wyman, Bain und Booz & Co. In einem Atemzug werden dann aber Statistiken zur Marktentwicklung und Marktgröße des Marktes vom BDU, dem Bundesverband Deutscher Unternehmensberater, genannt.

Die großen, namhaften Beratungen sind allerdings durchweg NICHT Mitglied im BDU und somit in deren Statistiken nicht berücksichtigt. Diese vereinen jedoch einen überproportionalen Anteil des Branchenumsatzes auf sich. Darüber hinaus kann man davon ausgehen, dass große Beratungen anders von wirtschaftlichen Zyklen betroffen sind, als kleine.

Anhaltspunkte zur Geschäftsentwicklung der gr0ßen Beratungen gibt lediglich die Liste der führenden Unternehmensberatungen von Lünendonk. Die Angaben dieser in Branchenkreisen auch „Lügendonk“ bezeichneten Liste sind weitestgehend nicht-überprüfbare Aussagen der Beratungsunternehmen. Die Beratungshäuser legen viel Wert auf ihre Position im Ranking und nutzen die zahlreichen Freiräume bei der Definition der Kennzahlen. Sie geben so gesehen lediglich eine Tendenzaussage.

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Brainteaser – heiss diskutierte Stressfragen im Bewerbungsgespräch

Wir bei squeaker.net fanden Brainteaser-Aufgaben ja immer schon sehr spannend. Jetzt sind verschiedene  Mainstream-Seiten und große Karriere-Blogs auf den Zug aufgesprungen und diskutieren das Thema heiss:

Bei Jochen Mai’s karrierebibel Blog werden die beiden squeaker.net Bücher zu Brainteaser-Aufgaben und Einstellungstests zusammen mit zahlreichen Analytikaufgaben vorgestellt:

„Von Squeaker.net, einem Anbieter diverser Testknacker, gibt es dazu gleich zwei empfehlenswerte Bücher, deren Lektüre nicht nur Spaß macht, sondern auch ideal auf Jobinterviews vorbereitet“

Bei Focus Online wird die vermeintliche „Kopfnuss im Bewerbungsgespräch“ heiss diskutiert. Daß der Artikel einige Beispielaufgaben aus dem squeaker.net-Buch schön ausführlich vorstellt und Jonas vom squeaker.net-Team interviewt wird, hat das Team von Absolventa wohl veranlasst, den Link in die Linktipps des Monats aufzunehmen.

In der Karriere-Rubrik von sueddeutsche.de wird Stefan Menden, Herausgeber des Brainteaser-Buches interviewt und auch hier werden einige Beispielaufgaben ausführlich vorgestellt.

Heiss diskutiert

In den Diskussionsforen von Focus und Süddeutsche geht es allerdings rund. In den zahlreichen Beiträgen kursiert vor allem die Furcht vor der unfairen Behandlung von Bewerbern, vermeintlich arroganten Unternehmen und fiesen Personalertricks. Dabei kommen Brainteaser-Aufgaben natürlich nur in Bewerbungsgesprächen vor, in denen es um eine Stelle mit einem sehr anspruchsvollen Anforderungsprofil geht. Angehende Unternehmensberater, Investment Banker, Marketingexperten, Programmierer oder MBA-Studenten stellen sicherlich nicht die Mehrheit der Bewerber dar. Aus unserer Erfahrung kommen Brainteaser in diesen Bereichen in ca. jedem fünften Einstellungsgespräch vor. Grund genug, als Bewerber das Thema ernst zu nehmen und entsprechend vorbereitet zu sein.

Ich habe selber Brainteaser in Bewerbungsgesprächen benutzt, bin auch mit ihnen auf der anderen Seite des Tisches konfrontiert worden. Man erkennt schnell, ob jemand Spaß an der Herausforderung hat, oder schnell bei der Lösung aufgibt. Eine gute Brainteaser-Lösung ist unabhängig von Fachwissen und persönlichen Erfahrungen, sie hängt vor allem von einem strukturierten Lösungsweg ab.

Update 16. Juni:

Heute habe ich gesehen, dass auch die Wirtschaftswoche einen Artikel über das squeaker.net Brainteaser-Buch geschrieben hat und einige der Aufgaben vorstellt. Wow!


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