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Der MBA wird verantwortungvoller und kreativer. Wirklich?

NEW YORK - FEBRUARY 14:  The New York Times he...
Image by Getty Images via Daylife

Die New York Times berichtete kürzlich in Ihrem Artikel Multicultural Critical Theory. At B-School? darüber, dass sich die Curricula der Business Schools für die MBA-Ausbildung nach der Finanzkrise hin zu mehr ganzheitlicher Problemlösung und Verantwortung hin ändern. Neben Marketing, Finance und Rechnungswesen erhalten Kurse zum Global Management, Integrative Thinking und Rollenspiele mit Kundensituation Einzug in die MBA-Kurse.

Mein Eindruck ist, dass es zwar interessante Ansätze gibt, die neuen Kurse aber im wesentlichen ein stiefmütterliches Dasein neben der MBA-Kernausbildung fristen. Für mich klingt es eher nach einem neuen Hype, dem einige Schulen folgen, um Aufmerksamkeit in der Presse zu bekommen und im Ranking zu steigen.

Während meinem eigenen BWL-Studium an der Universität zu Köln hatte ich die Chance, an den von Paul Drew-Bear organisierten Kursen „The Bright Ideas Factory“, „Breakfast For Champions“ sowie englischsprachigen „Tilbury House“ Debattierwettbewerben und einer Theatergruppe teilzunehmen. Die Kurse waren ein Kuriosum an der Uni, liefen getarnt als Englischkurse in der Philosophischen Fakultät und die Teilnahme war anders als die laissez-faire Haltung der normalen Massenvorlesungen streng reglementiert und meritokratisch. Statt der Unterstützung meiner Alma Mater, fanden sich Unternehmensberatungen wie McKinsey und die BCG als Förderer dieser Form der persönlichkeitsbildenden Ausbildung.

Im Vergleich hierzu sehen die Reorganisationen der MBA-Curricula nicht sehr spannend aus. Ich denke, die Hochschulen müssen sich mehr zutrauen und ihren Studenten die Freiräume geben, ihre eigene Kreativität in ihre Ausbildung einzubringen.

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Neue Bücher, ein Mailing und grüner Strom zu Weihnachten

A bauble on a Christmas tree.
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Puh, geschafft!

Ein Etappensieg, aber eine wohlverdiente Erleichterung macht sich beim squeaker.net-Team breit. Die letzten Wochen vor Weihnachten standen nochmal einige größere Aktionen an. Im Januar geht es dann weiter mit den Arbeiten am (lang angekündigten) Relaunch der squeaker.net-Seite.

Neue Insider-Dossier Bücher

An zwei neuen Insider-Dossiers haben wir gemeinsam mit den jeweiligen Autoren über die vergangenen 12-18 Monate gearbeitet:

Beide wurden von sehr engagierten Autorenteams geschrieben, die durch ihre persönliche Erfahrung als echte Insider einen unvergleichlichen Einblick geben können und damit echte „Insider-Dossiers“ geschaffen haben. An dem Übungsbuch zu Consulting Cases haben Recruiting-erfahrene Berater, die bei Firmen wie Oliver Wyman, McKinsey, Bozz & Co., Accenture und Roland Berger arbeiten oder gearbeitet haben, mitgeschrieben. Das Buch zum Stipendium wurde von zwei WHU-Alumni geschrieben, die selber ihr Studium durch mehrere Stipendien finanziert hatten und sich in dem Markt gut auskennen.

Und jetzt – kurz vor Weihnachten – kamen die ersten 200 Exemplare druckfrisch aus der Druckerei, um sofort an unsere Kunden, Partner und Autoren verschickt zu werden, so dass sie pünktlich unter dem Weihnachtsbaum liegen können. Gleichzeitig haben wir den Versand an Endkunden durch unseren professionellen Logistikpartner gestartet. Während der Subskriptionsphase sind die neuen Bücher vergünstigt zu erhalten.

Kundenmailing

Die Paketschlacht im squeaker.net-Büro wurde dann noch gesteigert durch unser Mailing an die squeaker.net-Partnerunternehmen, die uns alle durch das schwierige Jahr 2009 hindurch treu geblieben sind. Ein Video zur Situation in unserem Büro im Belgischen Viertel von Köln sagt mehr als tausend Worte. Ein Dank ans Team!

Grüne Weihnachten

Wenn beim Klimagipfel in Kopenhagen schon keine großen Ergebnisse erreicht wurden, möchten wir wenigstens einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Daher zieht squeaker.net in ein neues Rechenzentrum, welches mit 100% grünen Strom betrieben wird. Darüber hinaus spendieren wir squeaker.net zu Weihnachten im Hinblick auf den Relaunch im neuen Jahr einen neuen, schnelleren Server.

Warum nur ein Etappensieg?

Für das neue Jahr haben wir uns viel vorgenommen. Wir haben einen neuen Sales-Manager eingestellt, suchen weitere Mitglieder für das squeaker.net-Team (einen berufserfahrenen Projektmanager, Praktikanten mit BWL-Hintergrund, studentische Aushilfen und einen PHP-Freelancer), werden eine Akquisition bekanntgeben, werden neue Themenseiten starten, werden squeaker.net relaunchen, und, und, und.

Social Recruiting, Web 2.0 career, Karrierenetzwerk, Community, was auch immer man squeaker.net nennen will, wir werden wieder Innovator in der Karriere-Branche und unserem Fokus auf authentischem und wirklich nützlichem Karriere-Wissen von Insidern treu bleiben.

Eine schöne (grüne) Weihnachtszeit und einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr 2010 wünscht

Das squeaker.net-Team

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Was die neuen Facebook Datenschutz Einstellungen für Bewerber bedeuten

Facebook, Inc.
Image via Wikipedia

Social Network Facebook hat gestern eine wesentliche Änderung seiner Datenschutzeinstellungen weltweit ausgerollt. Während die meisten Deutschen Medien die Pressemitteilung von Facebook zu dem Thema ohne großes Hinterfragen nahezu identisch abdrucken und sogar angeben „Facebook verbessere Kontrolle über Privatsphäre“ (Zeit Online), möchte ich einen anderen Blick hierauf werfen:

Was bedeuten die neuen Facebook Einstellungen für Deine Bewerbung und Karriere? Wo stecken potenzielle Risiken – und Chancen?

1) Was hat sich geändert?

Facebook hat bereits im Juli angekündigt, seine Datenschutzeinstellungen zu verändern, bzw. zu vereinfachen. Mit dem Roll-Out hat man sich jedoch bis jetzt Zeit gelassen – wohl, weil dem Team in Palo Alto die Brisanz des Themas bewusst ist.

Die neuen Einstellungen sind zunächst einmal eine Vereinfachung. Es gibt im Wesentlichen drei Stufen, mit wem man Informationen teilen möchte: Alle, Freunde von Freunden, oder nur Freunde. Die Neuigkeit daran ist die Möglichkeit, mit „Allen“ zu teilen. Im Anbetracht des starken Wachstums von Twitter (zumindest in den USA – noch), sieht Facebook die Notwendigkeit, die Größe seines Netzwerkes zur Nutzung von Real Time Search auch außerhalb der Plattform nutzen zu können. Man kann also seine Status Updates, Bilder, Links, Profilinformationen usw. für die Allgemeinheit im Web öffnen, von Google und anderen Suchmaschinen auffindbar machen und somit nicht nur für den Moment – sondern auch für die Ewigkeit konservieren. Dies war bisher nicht möglich.

Seit gestern grüßt alle Facebook Mitglieder ein sogenanntes „Transition Tool“ mit empfohlenen Einstellungen, welche Informationen mit wem geteilt werden sollten. Diese Einstellungen kann man für seine Bedürfnisse anpassen – oder einfach übernehmen.

2) Was bedeuten die neuen Einstellun

gen für mich – und für Facebook?

Zunächst einmal bedeuten die neuen Einstellungen, dass Du die Option hast, Deine Facebook Daten der Welt zugängig machen kannst. Dabei kannst Du selber genau einstellen, welche Daten Du mit wem teilen möchtest. Niemand zwingt Dich also, zu einem gläsernen Internetnutzer zu werden oder was auch immer selbst namhafte journalistische Medien für Panikmache und Horrorszenarien der eingeschüchterten Öffentlichkeit in den nächsten Tagen präsentieren werden. Die meisten Facebook Nutzer werden sich um das Thema Datenschutz allerdings nicht viel kümmern und den empfohlenen Einstellungen folgen.

Für Facebook bedeutet dies, dass mehr Real Time Daten im Web verfügbar sein werden und das Monopol von Twitter hier angegriffen werden kann. Eben weil die meisten Nutzer ihre Einstellungen nicht groß anpassen werden,

Neue Facebook Datenschutz Einstellungen

Neue Facebook Datenschutz Einstellungen (Quelle: Facebook)

wird eine unglaubliche Menge an Real Time Informationen der Welt zur Verfügung stehen. Und natürlich wird es passieren, dass einzelne Facebook Nutzer versehentlich kompromittierende Daten veröffentlichen und natürlich wird die Presse dies aufgreifen. Aber Facebook ist dann fein raus, weil jeder Nutzer ja die Möglichkeit hatte, seine Einstellungen anzupassen.

Das alles ist meiner Überzeugung nach auch gut so. Die Möglichkeit, v.a. Status Updates, interessante Links, Bilder usw. in die ganze Welt zu senden, ist ein großer und guter Schritt von Facebook und für die Facebook Nutzer. Bei Twitter ist das sowieso schon so. Jedes Forenposting, jeder Blogkommentar sind schon immer der Welt und Nachwelt zugängig gewesen. Abhängig von den Datenschutzeinstellungen ist das bei YouTube Videos und Bildern auf Flickr sowie Profildaten bei Business Networks LinkedIn, Xing und squeaker.net nicht anders.

3) Was bedeutet das für meine Bewerbung und Karriere? Welche Risiken gibt es?

Die Gefahr, die sich aus den neuen Datenschutz Einstellungen ergibt ist, dass Nutzer sich eben nicht bewusst sind, das sie Daten mit der Öffentlichkeit teilen. Allein durch die Dominanz von Facebook als führendes Social Network werden sich die Fälle häufen, dass Arbeitgeber sich im Web über Bewerber und Mitarbeiter informieren. Während die Partyfotos aus der Studienzeit bisher nur für Freunde sichtbar waren, könnten neue Bilder von der Weihnachtsfeier tendenziell leichter den Weg ins Web finden. Status Updates über den eigenen Job, wie z.B. Kritik an Vorgesetzten, Stress und Demotivation bisher nicht selten im Newsfeed von Freunden zu lesen sind – würden einige von diesen Updates zukünftig öffentlich und mit Deinem Namen verknüpft auffindbar sein.

4) Was tun? Welche Chancen gibt es?

Die neuen Einstellungen bieten aber auch Chancen: Die Möglichkeit, sich über Facebook ein persönliches Profil im Web zu bauen, ist nicht zu unterschätzen. Bisher war dies regelmäßigen Bloggern und Twitterern vorbehalten. Facebook jedoch ist ein wahres Massenphänomen. Nutze die Möglichkeit, durch geistreiche Beiträge, interessante Links, Fotos und Videos sowie passende Profilinformationen zu Deiner Ausbildung und Arbeitserfahrung Dein Profil zu schärfen.

Tipps:

  • Nimm die Datenschutz Einstellungen ernst. Gehe im Zweifel vorsichtig vor
  • Wenn Du Profildaten, Bilder und Status Updates mit „Allen“ teilen willst – was grundsätzlich nicht schlecht ist – dann denke vor jedem abschicken einer Nachricht daran, dass diese öffentlich ist
  • Entscheide bei jedem Status Update, mit wem Du ihn teilen willst. Diese neue Option steht Dir zur Verfügung. Interessante Links z.B. sollte man ruhig öffentlich machen und somit ein interessantes Profil von sich aufbauen
  • Achte darauf, dass Deine sichtbaren Profildaten auf verschiedenen Social Networks einheitlich sind
  • Verstecke Dich nicht: Die Social Revolution ist da – es hat keinen Sinn sich zu entziehen 🙂
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Wird LinkedIn Xing kaufen?

Wird LinkedIn XING übernehmen? Im Rahmen der IdeaLab! 2009 an der WHU am 9. und 10. Oktober 2009 hatten wir als Medienpartner und Pressevertreter die Gelegenheit, den Europachef von LinkedIn exklusiv für squeaker.net zu interviewen. Eyres war Referent in dem Panel zum Internet als Kommunikationsplattform. Neben einer wirklich gelungenen Konferenz – an dieser Stelle stimmen wir mit Gründerszene überein und senden nochmal gerne unser Lob an das Organisationsteam von der WHU – mit reichlich interessanten und bekannten Personen und Persönlichkeiten aus der Szene der Gründer und Macher, war das Interview mit LinkedIn ein persönliches Highlight.

Kevin Eyres, Managing Director von LinkedIn Europe, beantwortete geduldig meine Fragen zum Wachstum von LinkedIn in Europa und bemühte sich zu betonen, dass LinkedIn organisch wachsen möchte. Meine Frage, ob es zu einer Übernahme von Xing durch LinkedIn kommen würde, wich er natürlich höflich aus. Dennoch macht mich stutzig, dass er diese weitläufig diskutierte Option – man beachte die auffällige Entwicklung des XING Aktienkurses – nicht kategorisch ausschloss, so wie in einem Interview mit dem Fokus im Februar diesen Jahres.

Ansonsten fand ich interessant, dass LinkedIn in Deutschland offenbar neue Partnerschaften mit Medienunternehmen ankündigen wird und nicht in naher Zukunft plant, einen Standort hier zu eröffnen. Konstantin Guericke ist offenbar seit sechs Monaten mit der Aufgabe in Deutschland, das hinter XING herhinkende Wachstum der weltweit größten Business Network Plattform anzukurbeln.

Auf squeaker.net findet ihr das ausführliche Interview mit Kevin Eyres von LinkedIn und einen ausführlichen Artikel zu den Spekulationen einer Übernahme von Xing durch LinkedIn.

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Ist die Stellenanzeige tot?

Was für eine Stellenanzeige... ;-)
Image by santasapina via Flickr

Auf der Zukunft Personal Messe wurde ich von Manuel Koelman von talential in einem Video-Interview gefragt, ob die Stellenanzeige tot sei und wohin Recruiting-Trends im Allgemeinen gehen. Das Video findet sich bei You Tube hier.

Meine Antwort darauf: Die Stellenanzeige ist so tot, wie das papierlose Büro Realität geworden ist.

Bekanntermaßen habe ich die Zukunft Personal Messe mit einigen Zweifeln zu dem plötzlichen Aufleben von Employer Branding und Social Recruiting verlassen. Nicht, dass ich als Internet-Entrepreneur nicht mit Begeisterung und Herzblut an die Möglichkeiten von Web-Technologien glaube. Vielleicht haben diese sogar eine Chance, die relativ verkrustete und konservative HR-Branche aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Aber nur mit twitter-Kanälen, Facebook-Fanpages und bunten Mitarbeiterbildern in einem Karriere-Netzwerk werden offene Stellen nicht mit qualifizierten Kräften besetzt.

Im Sterben liegt sicherlich die Stellenanzeige in der Print-Ausgabe der FAZ. So, wie man heute zunehmend Flüge auf skyscanner und nicht im Reisebüro, Wohnungen bei Immoscout und nicht in der Regionalzeitung, Restaurants bei Google oder Qype und nicht in den Gelben Seiten sucht, so sehr sucht man Stellenanzeigen auf Stellenbörsen, Meta-Stellenbörsen und Karriere-Netzwerken, nicht in der Zeitung. Aber Fakt ist: Man sucht Stellenanzeigen, nicht nur Employer Brands.

Ob man sich dann für das eine oder andere Unternehmen entscheidet, das hängt wiederrum sehr stark von der Employer Brand ab. Um einen weiteren Vergleich zu bemühen: Man kauft keinen Red Bull, wenn man Die Marke auf einem Sportevent wahrnimmt. Man wählt aber Red Bull über andere Marken aus, wenn man einen Soft- oder Energydrink im Supermarkt kauft. Das ist der Unterschied zwischen Branding und Verkauf – der Unterschied zwischen Employer Branding und der Stellenanzeige. Ganz grob gesprochen.

Es lebe die (online) Stellenanzeige!

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Zukunft Personal: Alles web 2.0, Employer Branding, Social – oder was?

Cologne Cathedral at Sunset
Image via Wikipedia

Diese Woche war in Köln die Zukunft Personal Messe. Der Treffpunkt, für alle aus der HR Branche. Neben reichlich HR-Software gab es natürlich auch eine Reihe an Dienstleistern, Agenturen und Websiten, die um die Aufmerksamkeit der Fachbesucher buhlten. Und hier tauchten reichlich die aus allen anderen Bereichen der Medien bereits bekannten aktuellen Buzzwords rund um Web 2.0 auf.

Bin ich der Einzige, dem auffällt, das viele alte Konzepte einfach einen frischen Web 2.0-Anstrich bekommen haben? Und in Zeiten, in denen man mit konkreten Stellenangeboten weniger Geld verdienen kann, wird plötzlich alles „Employer Branding“ genannt. Wirkliche Innovationen habe ich wenig bis garnicht gesehen.

Die HR Branche ist scheinbar noch recht schwerfällig. Dies bestätigte sich in einem Gespräch mit Pascal von Absolventa, die mit vielen klugen Innovationen in den Markt gestartet sind und nun auch vor der Realität der Innovationsfeindlichkeit vieler Kunden zu ausgetreteneren Pfaden gefunden haben. Manuel von talential hat reichlich ge-networked und Video-Interviews gemacht – auch mit Stefan von squeaker.net. Jo von cyquest war von der Innovationsdichte auf der Messe auch nicht gerade angetan und hatte in diesem Jahr auch keinen Stand gebucht. Ob sich die Stände der Startups Absolventa, kununu und Jobmensa ausgezahlt haben, würde mich mal interessieren. Wenn ja, würden wir mit squeaker.net im nächsten Jahr auch unseren Beitrag dazu leisten, etwas frische Luft in die alten Messehallen zu bringen.

Als Treffpunkt vieler interessanter Personen und Persönlichkeiten hat die Zukunft Personal allerdings funktioniert. Insbesondere dadurch, dass parallel die dmexco stattfand, hat sich für viele eine doppelte Gelegenheit für eine Reise nach Köln ergeben. Die dmexco-Parties waren auf jeden Fall sehr spassig.

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Marktgröße und Marktwachstum Unternehmensberatung in Deutschland

Tower Of Hope
Image by inzaki via Flickr

In der aktuellen Ausgabe der „Jungen Karriere“ wird mal wieder der Beratermarkt behandelt. Diesmal sehr ausführlich und von der Redakteurin Kirsten Ludowig gut recherchiert. Freundlicherweise gibt es in dem Artikel auch noch einen Hinweis auf das marktführende Buch zur Vorbereitung auf die Bewerbung bei Unternehmensberatungen von squeaker.net. Ein methodisches Manko hat der Artikel allerdings:

Wie in so ziemlich jedem Artikel zur Berater-Branche handelt er über weite Strecken von den Top-Strategieberatungen wie McKinsey, BCG, Roland Berger, Oliver Wyman, Bain und Booz & Co. In einem Atemzug werden dann aber Statistiken zur Marktentwicklung und Marktgröße des Marktes vom BDU, dem Bundesverband Deutscher Unternehmensberater, genannt.

Die großen, namhaften Beratungen sind allerdings durchweg NICHT Mitglied im BDU und somit in deren Statistiken nicht berücksichtigt. Diese vereinen jedoch einen überproportionalen Anteil des Branchenumsatzes auf sich. Darüber hinaus kann man davon ausgehen, dass große Beratungen anders von wirtschaftlichen Zyklen betroffen sind, als kleine.

Anhaltspunkte zur Geschäftsentwicklung der gr0ßen Beratungen gibt lediglich die Liste der führenden Unternehmensberatungen von Lünendonk. Die Angaben dieser in Branchenkreisen auch „Lügendonk“ bezeichneten Liste sind weitestgehend nicht-überprüfbare Aussagen der Beratungsunternehmen. Die Beratungshäuser legen viel Wert auf ihre Position im Ranking und nutzen die zahlreichen Freiräume bei der Definition der Kennzahlen. Sie geben so gesehen lediglich eine Tendenzaussage.

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