Posts Tagged 'McKinsey & Company'

Aktuelle Jobs und Praktika in der Unternehmensberatung

Das Insider-Dossier: Bewerbung bei UnternehmensberatungenSeit Beginn der Wirtschaftskrise gibt es unter Studenten und Absolventen eine nicht zu unterschätzende Unsicherheit über die Verfügbarkeit von Einstiegsjobs bei den führenden Unternehmensberatungen. squeaker.net befindet sich durch seine 70.000 Mitglieder, sein enges Netzwerk zu den führenden Studenteninitiativen sowie durch den direkten Draht zu seinen Kunden aus der Consulting-Branche (100% der Top-10 Strategieberatungen, zahlreiche Boutiquen und Full-Service Managementberatungen) sozusagen am Puls des Geschehens im Consulting-Markt.

Heute erst haben wir in unserem Consulting-Job Special 20 Stellenangebote bei führenden Managementberatungen und Inhouse-Consulting-Firmen veröffentlicht. Dabei sind Arthur D. Little, Audi, Roland Berger, Booz & Company,  The Boston Consulting Group, Deutsche Post DHL Inhouse Consulting, Deutsche Bank, Oliver Wyman, RölfsPartner und Volkswagen Consulting.

Es gibt also Angebote für Praktika und Jobs in der Unternehmensberatung

Gleichzeitig zeichnen Gespräche mit Recruiting-Partnern und Bewerbern ein realistisches Bild:

  • von allen Bewerbern einer weltweit führenden Business School wurden nur 2-3 Praktikantenplätze vergeben
  • Bewerber berichten von härteren Auswahlkriterien im Case-Interview
  • es wird weiterhin eingestellt, aber stark selektiv, und gleichzeitig auch entlassen
  • Personaler berichten, dass die Unternehmen vor allem den Kontakt zu Top-Absolventen halten wollen, um im Aufschwung Mitarbeiter zu haben
  • einzelne Beratungen und Inhouse-Consulting Firmen stellen mit Perspektive auf bessere Zeiten ein
  • ein Recruiting-Partner berichtet, dass sich Absolventen in Doktorandenprogramme und andere Weiterbildung „retten“ und sich weniger bewerben – was aus seiner Sicht ein Problem darstellt, da sehr gute Kandidaten weiterhin gesucht werden

Als Fazit kann man festhalten:

  1. Es gibt Consulting Jobs. Kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken.
  2. Die Auswahl ist härter. Das macht Karrierechancen in kleineren „Jahrgängen“ aber gleichermaßen attraktiver.

Für Bewerber ist eine gute Vorbereitung auf das anspruchsvolle Case-Interview unerlässlich. Aus dem squeaker.net-Verlag gibt es folgende Insider-Dossier Bücher Bewerbung bei Unternehmensberatungen:

Advertisements

Die squeaker.net-Story Teil 1: Die Vision und die Besonderheiten

sqn-2-medium
Image by squeaker.net via Flickr

squeaker.net wurde von mir zusammen mit zwei Kommilitonen der Uni Köln im Jahr 2000 gegründet. Meine Mitgründer, Hanno Fichtner und Fabian Wasmus, waren wie ich auch beide Mitglieder des OFW-Netzwerkes (ich war Vorstand beim OFW, Hanno und Fabian waren Berater bei OSCAR). Unsere Vision war, eine qualitative Online-Community (damals nannte man Social Networks noch „Communities“) zu gründen, in derambitionierte und kluge Studenten und Absolventen sich auf ähnlich hohem Niveau unter ihren Peers austauschen konnten: So, wie wir es vom OFW her kannten. Massen-Jobdatenbanken und Studi-Foren mit Dating, Produktwerbung usw. gab es damals – wie heute – mehr als genug.

Unser Ziel war, Informationsasymmetrien bei einer der wichtigsten Entscheidungen des Lebens abzubauen, nämlich bei der Entscheidung für die ersten Karriereschritte. Und dies auf authentische und qualitative Art und Weise.

Das Internet war die ideale Plattform hierfür. eBay, Amazon, epinion und andere hatten die Macht des Mediums schon damals gezeigt. Man konnte ungefilterte Meinungen von anderen zu Marken und Produkten bekommen und musste sich nicht alleine auf die Informationen der Unternehmen verlassen. Die Meinungsbildung über potenzielle Arbeitgeber jedoch hatte die Revolution noch nicht erreicht. Dabei liegen doch gerade hier die Vorteile für beide Seiten auf der Hand:

  • Bewerber, die bisher eher zufällig auf der Basis ihrer verhältnismäßig wenigen persönlichen Kontakte und der Arbeitgeberwerbung der sie ausgesetzt waren, ihre Karriereschritte planen, haben ein natürliches Interesse mehr über Unternehmen, ihre Karriereoptionen, die zukünftigen Kollegen usw. zu erfahren.
  • Unternehmen, die bisher nur durch die von ihrer PR und Corporate Communications Abteilung freigegebenen Anzeigen, Imagebroschüren und Pressemitteilungen kommunizieren konnten, haben ein natürliches Interesse daran, in einen echten Dialog mit Bewerbern zu treten und somit die besten Potenziale ansprechen, um diese glaubwürdig informieren zu können und kostspielige Fehleinstellungen zu vermeiden.

Karrieremessen, Workshops, Unternehmenspräsentationen, Imageanzeigen, Pressearbeit, Karriere-Events und natürlich auch Online-Unternehmensprofile und Banner/Newsletterwerbung leisten ihren Beitrag zur Information der Bewerber und sind in der richtigen und effektiven Wahl des Instrumentariums wichtig.

Wir haben an uns selbst jedoch gemerkt, dass die Top 10-15% eines Uni-Jahrganges mehrere Angebote bekommen und ihre finale Arbeitgeberwahl vor allem von persönlichen Eindrücken leiten lassen. Mit diesem Wissen haben wir zwei Produkte damals im Jahr 2000 erfunden:

  • Erfahrungsberichte von Bewerbern, Praktikanten und Einsteigern über Unternehmen
  • Authentische Employer Branding Maßnahmen in der Community (würde man heute wohl „Social Media Recruiting“ nennen)

Mit letzteren weisen unsere Kunden (Unternehmen wie McKinsey, BCG, HSBC, Deutsche Bank, Henkel, PwC usw.) auf ihre Karriere Events im Mitgliedernewsletter hin, präsentieren sich und ihre Mitarbeiter in authentischen Unternehmensprofilen, bauen ihre Marke durch Imageanzeigen, Banner und Logopräsenz in der Community auf und weisen auf Stellenangebote zugeschnitten auf die Squeaker-Zielgruppe hin.

Das war die Idee in 2000 – an der wir bis heute nicht rütteln. Wie wir die Firma damals gegründet haben und die Seite gebaut haben, ist Inhalt eines weiteren Beitrages.

Reblog this post [with Zemanta]

Der MBA wird verantwortungvoller und kreativer. Wirklich?

NEW YORK - FEBRUARY 14:  The New York Times he...
Image by Getty Images via Daylife

Die New York Times berichtete kürzlich in Ihrem Artikel Multicultural Critical Theory. At B-School? darüber, dass sich die Curricula der Business Schools für die MBA-Ausbildung nach der Finanzkrise hin zu mehr ganzheitlicher Problemlösung und Verantwortung hin ändern. Neben Marketing, Finance und Rechnungswesen erhalten Kurse zum Global Management, Integrative Thinking und Rollenspiele mit Kundensituation Einzug in die MBA-Kurse.

Mein Eindruck ist, dass es zwar interessante Ansätze gibt, die neuen Kurse aber im wesentlichen ein stiefmütterliches Dasein neben der MBA-Kernausbildung fristen. Für mich klingt es eher nach einem neuen Hype, dem einige Schulen folgen, um Aufmerksamkeit in der Presse zu bekommen und im Ranking zu steigen.

Während meinem eigenen BWL-Studium an der Universität zu Köln hatte ich die Chance, an den von Paul Drew-Bear organisierten Kursen „The Bright Ideas Factory“, „Breakfast For Champions“ sowie englischsprachigen „Tilbury House“ Debattierwettbewerben und einer Theatergruppe teilzunehmen. Die Kurse waren ein Kuriosum an der Uni, liefen getarnt als Englischkurse in der Philosophischen Fakultät und die Teilnahme war anders als die laissez-faire Haltung der normalen Massenvorlesungen streng reglementiert und meritokratisch. Statt der Unterstützung meiner Alma Mater, fanden sich Unternehmensberatungen wie McKinsey und die BCG als Förderer dieser Form der persönlichkeitsbildenden Ausbildung.

Im Vergleich hierzu sehen die Reorganisationen der MBA-Curricula nicht sehr spannend aus. Ich denke, die Hochschulen müssen sich mehr zutrauen und ihren Studenten die Freiräume geben, ihre eigene Kreativität in ihre Ausbildung einzubringen.

Reblog this post [with Zemanta]

squeaker.net Twitter News